"Die Zukunft muss sauber sein!" - TradeDoubler verbannt mit Verhaltenskodex kuenstlichen Traffic aus dem Affiliate-Netzwerk
21. Mai 2008
München, 21. Mai 2008 Das höchste Gut im Online-Marketing ist Traffic. Page Impressions, Visits und Unique Users heißen die Kennzahlen, für die sich Advertiser interessieren. Doch Traffic ist nicht gleich Traffic. Es gibt qualitative Unterschiede! "Die Branche muss Verantwortung für sauberen Traffic übernehmen, um den Markt fuer Performance-Marketing zu sichern" - Das ist die klare Forderung von Axel Schönau, Geschaeftsfuehrer von TradeDoubler in Deutschland.
Der europäische Marktfuehrer fuer Performance-Marketing geht mit der Einfuehrung eines Code of Conduct den ersten Schritt fuer die komplette Branche. Ziel des Regelwerks ist es, das TradeDoubler-Netzwerk von kuenstlichem Traffic, d.h. Klicks, die nicht durch einen realen Besucher vorgenommen wurden, zu bereinigen. Eine dieser Techniken, die kuenstlichen Traffic erzeugen, sind sogenannte Layer-Ads, die eine Advertiser-Seite oeffnen, ohne dass ein Klick auf ein Werbemittel vorausging. Gleichzeitig wird mit dem OEffnen ein Cookie gesetzt und ein Besuch in den Statistiken vorgetaeuscht.
Als pan-europaeisches Unternehmen hat sich TradeDoubler das Ziel gesetzt, einen Code of Conduct europaweit einzufuehren. Bereits im Februar wurde der Verhaltenskodex aktiv im deutschen Markt umgesetzt. TradeDoubler arbeitet fortan nur noch mit Publishern zusammen, die den Kodex komplett einhalten und bietet so Advertisern eine flexible und sichere Plattform sowie die entsprechende Technologie, die qualitativ hochwertigen und transparenten Traffic sicherstellen.
"Der Advertiser will wissen, woher der Traffic kommt, und wir als Netzwerk muessen ihm das zeigen. Wenn User mit technisch erzwungenen Klicks von Seiten mit pornografischen Inhalten auf die Unternehmenshomepage eines Finanzdienstleisters geleitet werden, dann ist dieser Traffic minderwertig. Die komplette Online-Branche muss verstehen, dass nur eine saubere Zukunft eine sichere Zukunft sein kann! Und dazu muessen wir wissen, woher unser Traffic kommt, und wir muessen sicherstellen, dass er echt ist", sagt Axel Schoenau, Geschaeftsfuehrer TradeDoubler Deutschland
Zur Qualitaetskontrolle hat TradeDoubler Anfang April 2008 auf internationaler Ebene die Position des Network Quality Manager geschaffen und besetzt. Aufgabe ist es, die Publisherseiten regelmaeßig zu kontrollieren und neue Technologien fuer den Schutz der Interessen der Advertiser einzusetzen.
"Qualitaet vor Quantitaet muss fuer die gesamte Branche gelten, wenn sie langfristig Erfolg haben will. Der Code of Conduct ist unsere schriftliche Verpflichtung und klarer Aktionsrahmen fuer sauberen, transparenten und hochwertigen Traffic. Heute ist unser Netzwerk bereinigt, auch wenn man nie 100-prozentig ausschließen kann, dass es noch Publisher gibt, die gegen unseren Kodex verstoßen. Tritt der Fall ein, dann trennen wir uns von besagtem Publisher", sagt Axel Schoenau, Geschaeftsfuehrer TradeDoubler Deutschland.
Hintergrund: Was sind Layer-Ads?
Ein Layer-Ad ist vergleichbar einem Pop-Up, das sich ueber die eigentliche Webseite legt. Es wird automatisch mit der Seite geoeffnet und schwebt ueber deren Inhalt. In Layer-Ads koennen komplexe Inhalte mittels unterschiedlicher Medien transportiert werden. Video, Audio und Bilder kennzeichnen dessen mediale Vielseitigkeit.
Nach einer bestimmten Zeit schließt sich das Layer automatisch, es kann aber auch manuell durch einen Klick beendet werden. Layer-Ads werden vom User als stoerend empfunden und meist schnell weggeklickt. In einer experimentellen Studie wurde eine dreimal so hohe Wegklickrate gemessen wie beim klassischen Pop-up (Quelle: Quelle: Fritz, W./Kempe, M./Hauser, A.: Werbewirkung von Layer-Ads, Arbeitsbericht des Instituts fuer Wirtschaftswissenschaften der TU Braunschweig, AP-Nr. 06/02, Braunschweig 2006, S. 16). Ein interessanter Fakt fuer Werbetreibende auf Trafficjagd.
Layer-Ads sind mit Tracking-Links versehen. Der Klick wird gezaehlt, der Publisher bekommt seine Provision und der Advertiser steigende Statistiken auf seiner Seite. Obwohl Layer-Ads zu erhoehtem Traffic auf der Seite des Advertisers fuehren, handelt es sich dabei um qualitativ minderwertigen Traffic, wenn das Interesse des Kunden durch den "forced click" nur vorgetaeuscht wird. Dieser Traffic bringt dem Advertiser keinen nachhaltigen Gewinn. Doch nicht nur fuer Advertiser koennen Layer-Ads von Nachteil sein, auch Publisher zeigen sich veraergert. Ihr Problem ist, dass Tracking-Cookies in Layer-Ads die Cookies anderer Publisher ueberschreiben. Somit "stiehlt" der Layer-Ad-Publisher die Provision von Publishern, die herkoemmliche Online-Werbeformen nutzen.
Layer-Ads sind umstritten, die Loesung kann nur durch einen klaren Fokus auf Transparenz erreicht werden. TradeDoubler bietet seinen Kunden bereits heute Technologien, die diesen Anforderungen genuegen: Layer-Ad-Publisher koennen im TradeDoubler-Netzwerk keine Cookies von Publishern ueberschreiben, die herkoemmliche Online-Werbeformen nutzen. Auch werden die Statistiken von Advertisern so nicht durch "forced clicks" verfaelscht. Im Gegenteil, TradeDoubler kann die Aktivitaeten der Layer-Publisher, die sich an den Code of Conduct halten, transparent ausweisen und somit gewaehrleisten, dass Publisher und Advertiser nicht betrogen werden.
Ueber TradeDoubler
TradeDoubler ist europaeischer Marktfuehrer im Performance-Marketing und unterstuetzt mit seinen Produkten und Dienstleistungen Kunden dabei, ihre Umsaetze im Internet zu steigern als auch deren Markenbekanntheit zu erhoehen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Schweden gewaehrleistet mit Niederlassungen in 18 Laendern optimale Kundennaehe. Mit langjaehriger Erfahrung in den unterschiedlichsten Branchen und einem Netzwerk von mehr als 125.000 aktiven Website-Publishern unterstuetzt TradeDoubler ueber 1.600 Advertiser aus der ganzen Welt dabei, ihr digitales Marketing gezielt zu optimieren. Zu den Kunden zaehlen lokale und internationale Unternehmen wie Apple, Dell, Alice, Quelle und TUI.



